Abendmode, Businessmode sowie Partymode

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Das Abendkleid im Wandel der Zeit

“Kleider machen Leute” – das wussten selbst die Menschen der Antike schon.
Teure Stoffe sowie Verzierungen mit Steinen und Edelmetallen, zeigten Rang und Reichtum der betreffenden Person an.
Denken Sie nur an Abbildungen antiker Königinnen wie Nofretete oder Cleopatra es waren. Deren Grazie, betont durch Schmuck und Kleider, wird bis heute von den Menschen bewundert.
Aber auch andere Hochkulturen wie die Römer, Griechen und Perser, wussten um die Wirkung guter Stoffe und Schnitte.

Bis ins 14. Jahrhundert gehörte es zur Normalität, dass auch Männer Kleider trugen. Ab dem späten Mittelalter war das Tragen von Kleidern jedoch den Frauen vorbehalten. Ausnahmen sind bis heute religiöse Würdentrager oder Männer in traditionellen Landestrachten.

Was genau ist überhaupt ein Abendkleid?
Wie der Name schon sagt, handelt es sich um ein Kleid, welches vornehmlich abends zu einem festlichen Anlass getragen wird.
Es unterscheidet sich durch Wertigkeit der Stoffe, den Schnitt in Kombination mit der Bodenlänge, von einem Freizeit- oder Cocktailkleid.
Ball- und natürlich auch das klassische Hochzeitskleid, gehören in diese Kategorie.

Im Mittelalter wurde das Tragen von bodenlangen Kleidern mit ausladenden Reifröcken zur Mode. Diese waren jedoch nur für adelige Damen erschwinglich. Während eine bürgerliche Frau im besten Falle ein sauberes Sonntagskleid für den Kirchgang besaß, lebte der Adel Europas in Saus und Braus. Prunkvolle Bälle gehörten bei Hofe zum Alltag. Eine adelige Dame konnte dabei nicht edel genug ausstaffiert sein. Schmuck und Abendroben waren von erlesener Qualität.
Bis heute übt diese Art der Garderobe einen Reiz auf uns aus. Was wäre eine Prinzessin oder Königin ohne diese besonderen Kleider? Hätte beispielsweise die “Sissi-Trilogie” die Menschen ohne Ballkleider genauso begeistert? Wohl kaum.
Denken Sie an den Wirbel um Prinzessin Dianas Hochzeitskleid. Auch über 30 Jahre später ist das Kleid noch Thema, geht es um die britische Prinzessin. So auch bei ihrer Schwiegertochter Kate. Prinzessinnen und Prinzessinnenkleider gehören bis heute einfach zusammen. Die Kleider sind stets Teil des Märchens.

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte es noch zum Standard, dass eine Frau von Stand oder sogar Adel, ein Korsett trug. Natürlich war dies auch bei den Abend- und Ballkleidern der Fall; ist es teilweise heute noch.
Durch das Korsett wird das Dekolleté betont, die Taille wirkt schmaler, was durch einen ausgestellten Rock noch unterstrichen wird. Kurzum schmeicheln die Kleider der weiblichen Figur und erfreuen sich wohl deswegen über die Jahrhunderte hinweg, größter Beliebtheit.

Noch vor einigen Jahrzehnten war ein Opernbesuch ohne Abendrobe undenkbar. Heutzutage hat sich die Kleiderordnung auch bei festlichen Anlässen etwas gelockert bzw. ist relativ frei wählbar.
Dennoch gibt es immer noch Veranstaltungen, bei denen ein angemessenes Kleid selbstverständlich ist. Traditionell ist dies bei Bällen jeder Art der Fall; sei es der Wiener Opernball, der Abi- oder jeder andere Abschlussball. Besonders in Tanzschulen wird diese Tradition noch gepflegt.
Aber auch bei Konzerten in besonderem Ambiente, sind Abendkleider durchaus angemessen und drücken die Wertschätzung gegenüber der Musik und dem Künstler aus.

Selbst für die nobelsten Designer gilt das Abend- Ballkleid als Meisterstück. Gerne verleihen sie dieses an Stars und Sternchen zu Veranstaltungen, wie der Oscar eine ist. Längst geht es beim Oscar oder anderen Film- und Musikpreisen, nicht mehr allein um die Kunst. Ganze Sondersendungen widmen sich den Outfits der Stars. Da wird analysiert, kritisiert und gelobt.
Das wissen natürlich auch die Designer und lassen die Stars nur zu gerne in ihren teuren Kleidern glänzen. Im Gegenzug erhalten sie eine großartige Werbung für ihre Designs, die dann weltweit gekauft werden.

Damals wie heute sind Abendkleider ein nicht wegzudenkender Teil besonderer Anlässe und werden es wohl auch immer bleiben!